International-integratives
Multimedia-Theaterprojekt


Allgemeine Informationen

Daniel Veith arbeitet zurzeit an einem Theaterstück, das er als international-integratives Kulturprojekt realisieren will.

PDF-Dossier zum Theaterprojekt


Inhalt

Thema ist die lateinamerikanische Einwanderung nach Spanien und die soziokulturellen und gesellschaftlichen Probleme, denen sich die Immigranten in ihrer neuen Heimat stellen müssen.

Als symbolischer szenischer Hintergrund wurde Salamanca gewählt, jene spanische Stadt, die berühmt für ihre Universität, ihr Nachtleben und ihre lateinamerikanische Gemeinde ist; nirgendwo sonst leben so viele junge Intellektuelle aus Südamerika wie hier.

Das auf wahren Begebenheiten basierende Drama spielt in drei Schlafzimmern und entwickelt sich um vier Protagonisten: ein junges kolumbianisch-peruanisches Ehepaar, das illegal in Spanien wohnt, sowie ein mit diesen beiden befreundeter Spanier, der mit einer Brasilianerin liiert ist. Der verzweifelte Kampf um das Überleben, die stetige Flucht vor Polizei und Migrationsbehörden sowie der wenig förderliche Kontakt mit anderen illegalen Immigranten führt zu mannigfaltigen Verstrickungen, die bei Prostitution, Menschenhandel und mit einem Mord enden.

Das Drehbuch umfasst fünf Akte mit 36 Szenen, von denen die Mehrheit drei bis vier Minuten nicht überschreiten, was die Dauer des Stücks auf ca. anderthalb Stunden begrenzt. Die Kürze und Konzentration der Handlung gewährt, dass der Zuschauer nie das Interesse verliert.

Der Plot wurde so angelegt, dass er die Aufmerksamkeit eines weiten Spektrums von Zuschauern fesseln kann - angefangen bei Personen, die sich nur dafür interessieren, wie die Handlung voranschreitet, bis hin zum Intellektuellen, der in den Dialogen tief greifende Reflexionen über Kulturvergleich und soziale Kritik findet, sowohl aus der Einwanderersicht wie auch aus der Perspektive des Europäers.


International-integrativer Aspekt

Vorgesehen ist, mit Darstellern zu arbeiten, die aus denselben Ländern wie die von ihnen dargestellten Theatercharaktere kommen; die Rolle der Kolumbianerin übernimmt also eine kolumbianische Schauspielerin mit ihrem typischen kolumbianischen Akzent usw. Auf diese Weise wird der international-integrative Aspekt des Projekts verwirklicht: Spanier und Lateinamerikaner arbeiten gemeinsam an der Überwindung von Missverständnissen, Vorurteilen und Aggressionen, die im Umfeld der sozialen und ethnisch-kulturellen Differenzen entstehen.


Interesse für Spanien, Deutschland und die internationale Gemeinde

Das Kulturprojekt ist für die internationale Gemeinde attraktiv, da es eine hochaktuelle Problematik aufgreift. Die Migration aus unterentwickelten Regionen in wohlhabende Länder ist ein Konfliktstoff, der auf der ganzen Welt zu finden ist: die lateinamerikanische Einwanderung nach Europa oder in die USA, die türkische und russlanddeutsche in die Bundesrepublik, die arabische und afrikanische nach Frankreich oder selbst innerhalb Südamerikas die Immigration von Paraguayern und Bolivianern nach Argentinien oder von Peruanern nach Chile.

Im Detail betrachtet sind die Voraussetzungen und soziokulturellen Charakteristika der Einwanderung natürlich von Land zu Land unterschiedlich (dieselbe oder andere Sprachen, Religionen, wirtschaftliche Entwicklungsstadien etc.). Dennoch existieren, wie Daniel Veith anhand seiner eigenen soziologischen Studien zum Thema nachweisen konnte, gemeinsame Grundlagen wie Akkulturation, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder Klassismus, die in allen Migrationsbewegungen ähnlich sind und dem Basisgedanken des Drehbuches insofern globale Geltung verleihen.


Unkonventionelle Art der Aufführung

Die Aufführung des Theaterstücks soll den konventionellen Weg verlassen: Nicht nur an Bühne und Schauspielhaus ist gedacht, sondern an innovative Formen, die das Genre des Theaters mit anderen, modernen künstlerischen Ausdrucksmitteln verbinden, um so ein viel größeres Publikum als früher anzusprechen und die szenische Kunst in einem Ambiente ohne Grenzen zu etablieren.


Eine Produktion des Kulturvereins LING/K

Der spanische Kulturverein LING/K (Vereinsregister von Kastilien-León Nr. 0003730, Steuernummer [CIF] G37479771) wurde am 17. September 2008 in Salamanca gegründet.

Laut seiner Satzung hat der Verein volle Rechts- und Handlungsfähigkeit ohne Gewinnabsicht (Art. 1, 1). Die aus den wirtschaftlichen Aktivitäten und Dienstleistungen des Vereins erzielten Einkünfte sind ausschließlich zur Erfüllung der Vereinsziele bestimmt (Art. 2, 3). Die Mittel des Vereins setzen sich zusammen aus 1. Mitgliedsbeiträgen, 2. Spenden oder Zuschüssen, 3. Nachlässen von Seiten der Mitglieder, 4. Subventionen und finanziellen Unterstützungen von öffentlichen und privaten Körperschaften, 5. allen sonstigen finanziellen Quellen (Art. 26).

LING/K hat folgende Ziele:

• Förderung der Kenntnisse von einheimischen und fremden Sprachen in der Gesellschaft,
• Verbreitung von sprachlichen und sprachwissenschaftlichen Kenntnissen mit allen dem Verein zur Verfügung stehenden Mitteln,
• Förderung der sprachlichen Vielfalt in allen ihren Formen.

Der Name "LING/K" geht auf ein englisches Wortspiel zurück: "LINGuistic matters. You will find them in every minute of your life. We provide you with the LINK to understand them."

Bisher beschränkte sich die Tätigkeit des Vereins auf die Herausgabe linguistischer Fachpublikationen (siehe den Katalog). Das Konzept des international-integrativen Theaterprojekts wurde auf einer wissenschaftlichen Zusammenkunft zur soziolinguistischen Situation der Einwanderung nach Spanien entwickelt. Mit dem Stück möchte der Verein seinen Einfluss auch auf den Unterhaltungsbereich ausdehnen, um die maximal mögliche Verbreitung seiner Ziele zu erwirken.

In dem Theater kann man die Akzente des Spanischen der Iberischen Halbinsel, Kolumbiens, Perus und Argentiniens sowie des brasilianischen Portugiesischen (drei Schauspielerinnen kommen aus verschiedenen Regionen Brasiliens) vergleichen. Ferner unterstützt das Stück die Verbreitung des Spanischen in nicht-spanischsprachigen Ländern, da es auch dort in der spanischen Originalversion aufgeführt werden soll.


Zeitplan

Das Projekt verfolgt den nachstehenden Zeitplan:
 
05/2010 Casting (Auswahl der Schauspieler)
06/2010 Erste Proben
07/2010 - 08/2010 Intensives Einstudieren der Rollen durch die Schauspieler
09/2010 Generalproben und Produktion
10/2010 Postproduktion
11/2010 - 01/2011 Werbephase
01/2011 Uraufführung


Hier finden Sie eine Leseprobe aus dem Theaterstück:

Akt 1 - Szene 2

Wollen Sie erfahren, welche Schauspieler im Casting ausgewählt wurden?

Casting

Sind Sie daran interessiert, die Mitglieder des Teams kennen zu lernen?

Team

Möchten Sie dieses international-integrative Kulturprojekt finanziell unterstützen?

Budget

Schirmherrschaft

Wollen Sie die Institutionen kennen lernen, die bereits unsere Partner sind?

Partner

Hier können Sie ausführliche Informationen über das Theaterprojekt im PDF-Format herunterladen:

PDF-Dossier zum Theaterprojekt

Haben Sie weitere Fragen?

theater@danielveith.com


Im Registrierungsprozess für den "Registro de Propiedad Intelectual" der spanischen Regierung; vorläufige Einschreibungsnummer:
SA-71-10 vom 06. Mai 2010.


Global Copyright Registry (German Version):
Safe Creative #1004296142467

Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert:

Creative Commons License

zurück nach oben

DIREKTOR
Dr. Daniel Veith


PROJEKT

Allgemeine Informationen
Akt 1 - Szene 2
Casting
Team
Budget
Schirmherrschaft
Partner
Presse
Kontakt