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2006-11-07 / Tauber-Zeitung,
Wochenblatt
KUNSTVEREIN TAUBERBISCHOFSHEIM
Auf
dem Dach Amerikas
Daniel Veith nimmt die
Zuhörer mit auf eine lange Reise
Auf den Spuren Che Guevaras und in sagenhafter Inkastadt
Drei Jahre verbrachte der Tauberbischofsheimer Daniel Veith (26)
während seines Studiums in Südamerika. Ausgedehnte
Reisen führten ihn von Feuerland bis Amazonien. Seine
besondere Liebe gilt den Anden, dem steinernen Rückgrat des
Kontinents.
In einer Diaschau, die er beim Kunstverein Tauberbischofsheim im
Engelsaal (Blumenstraße 5, hinter dem Rathaus) am Montag, 13.
November, um 20 Uhr zeigt, folgt er dem Verlauf einer 18.000 Kilometer
langen Autofahrt, die er während seiner Auslandsaufenthalte
unternahm.
Von der chilenischen Hauptstadt Santiago ging es am Aconcagua vorbei
nach Argentinien, um - über verschiedene Andenpässe
hüpfend - das Dach Amerikas zu erreichen. In Bolivien, dem
ursprünglichsten aller südamerikanischen
Länder, besuchte Daniel Veith den gigantischen Salzsee von
Uyuni, ließ sich von prachtvollen Kolonialstädten
wie Potosí und Sucre bezaubern und holperte auf den Spuren
Che Guevaras durch die einsamen Täler der Ostkordillere. Auf
der Andenhochebene erreichte er La Paz, um von dort über den
Titicaca-See nach Peru einzureisen und bis zu der sagenhaften Inkastadt
Machu Picchu zu gelangen. In Chile durchquerte er die
Atacama-Wüste, besuchte die Oase San Pedro und kehrte dann
nach über zwei Monaten nach Santiago zurück.
Daniel Veith, der gegenwärtig an der Universität
Würzburg seine soziolinguistische Doktorarbeit über
italienische Sprachminderheiten in Argentinien abschließt,
erkundete auf seiner Abenteuerreise viele Regionen, die in keinem
Reiseführer oder Bildband verewigt sind, aber dennoch zu den
großartigsten Naturlandschaften der Erde gehören.
Karten im Vorverkauf gibt es in Tauberbischofsheim beim Buchhandel
Schwarz auf Weiß, Telefon 0 93 41 / 77 68 oder im Salon
Baumann, Telefon 0 93 41 / 25 51 in der Frankenpassage.
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