|
2003-01-08 / Fränkische
Nachrichten
KUNSTVEREIN TAUBERBISCHOFSHEIM
Mit
21 Jahren am Ende der Welt
Diashow von Daniel Veith im
"Engel"-Saal
"Patagonien und Feuerland - 12 000 Kilometer Abenteuer"
Der Tauberbischofsheimer Romanistik/Germanistik/Kunstgeschichte-Student
Daniel Veith (22) war im Frühjahr vergangenen Jahres zu einer
Weltreise aufgebrochen: Sechs Wochen lang fuhr er mit einem Freund von
Santiago de Chile in einem Pick-up 12 000 Kilometer über die
abenteuerlichen Schotterstraßen Südamerikas bis ans
Ende der Welt, nach Feuerland.
"Vergessen Sie alles, was sie jemals in Bildbänden oder mit
eigenen Augen in Nordamerika gesehen und als atemberaubend empfunden
haben", heißt es in einem Prospekt. Und in der Tat:
Südamerika bietet abseits aller Touristenpfade (in Patagonien
kann man sich glücklich schätzen, wenn einem am Tag
zehn Autos begegnen) Naturdenkmäler von solch
unerhörter Schönheit, dass sie jeden anderen
Kontinent in den Schatten stellen.
Vorbei am höchsten Berg außerhalb des Himalaya, dem
Aconcagua, zog sich die Reiseroute auf der argentinischen Ruta 40 und
der chilenischen Carretera Austral, zwei Traumstraßen
Lateinamerikas, durch Wüste, Steppe, Hochgebirge,
subarktischen Regenwald und die überwältigend
unnahbare Tafelberglandschaft Zentralpatagoniens nach Ushuaia auf
Feuerland, die südlichste Stadt der Welt.
Über Punta Arenas erreichten die beiden Abenteurer die
Nationalparks "Torres del Paine" und "Los Glaciares" mit dem Fitz
Roy-Massiv am Rande des größten
zusammenhängenden Eisfeldes außerhalb der
Polarzonen. Am Südatlantik entlang kehrten sie über
Bariloche, das argentinische St. Moritz, und die chilenische
Seenlandschaft mit ihren bizarren Vulkanen nach Santiago
zurück. Eine Reise, die jeglicher Beschreibung trotzt.
Wer Interesse an Bildern dieses Abenteuers hat, kann am Montag, 13.
Januar, um 20 Uhr in den "Engel"-Saal, Blumenstraße 5,
kommen. Dort zeigen Daniel Veith und der Kunstverein die Diashow
„Patagonien und Feuerland - 12 000 Kilometer Abenteuer in
Südamerika. Mit 21 Jahren am Ende der Welt". Es wird ein
geringer Kostenbeitrag erhoben.
|