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Deutsche
Sprache und Kultur in Südamerika

Ähnliche Fragestellungen wie im Dissertationsprojekt verfolgt die Forschung zur deutschen Sprache und Kultur in Südamerika. Anhand einer gründlichen sprachsoziologischen Enquête unter deutschsprachigen Auswanderern soll die aktuelle Situation der deutschen Sprache in Südamerika erfasst werden, dies besonders im Hinblick auf die Frage, inwieweit deutsche Sprache und Kultur nach vielen Jahrzehnten in der fremdsprachigen Umgebung überlebt haben und in Zukunft noch überlebensfähig sind.
Eine
Einführung zum Thema bietet der Artikel "Entwicklung und
soziokulturelle Differenzierung deutscher Kolonien in
Südamerika. Ein Überblick", den Daniel Veith in der
Zeitschrift Hapax. Revista de la Sociedad Española de
Lingüística y Literatura, Nr. 2, Salamanca 2009, S.
77-100, publiziert hat ().
Die erste
Feldstudie wurde im Oktober / November 2004 in
der über 500 km von São Paulo entfernten Stadt Rolândia
im Süden Brasiliens durchgeführt. Im Jahre 1932 als
deutsche Kolonie gegründet, verzeichnet Rolândia heute
nur noch eine etwa tausend Personen umfassende
deutschstämmige Minderheit. Die Resultate
veröffentlichte Daniel Veith 2007 in der neu gegründeten
Fachpublikation für Minderheitensprachen Mikroglottika:

“Deutsche Sprache und Kultur in Rolândia. Ergebnisse
einer sprachsoziologischen Enquête in Südbrasilien”.
Online-Version: Raúl Sánchez Prieto / Daniel Veith /
Mikel Martínez Areta (Hgg.): Mikroglottika. An
International Journal of Minority Language Philologies.
Salamanca-Würzburg-Vitoria-Gasteiz: Mikroglottika 2007.
S. 3-41.
[ISSN 1988-0863]
Print-Version: Raúl Sánchez Prieto / Daniel Veith /
Mikel Martínez Areta (Hgg.): Mikroglottika Yearbook
2008. Frankfurt am Main etc.: Peter Lang 2008. S.
59-105.
[ISBN 978-3-631-58027-1]
Weitere Forschungen, u.a. zum deutschen Pressewesen in
Lateinamerika, zur Colonia Tovar in Venezuela und zu
deutschen Gemeinden in Chile und Argentinien sind in
Vorbereitung.
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